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Haltung von Farbmäusen


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  - Diese Seite befindet sich im Aufbau. Bitte um etwas Geduld -

Bei der Wahl des Geheges und der Käfigeinrichtung, sollte man sich stets an den Empfehlungen der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V. orientieren:
Arbeitskreis 8: Zoofachhandel und Heimtierhaltung:  *klick*
Gehege und Einrichtung:  *klick*

Ich möchte auf dieser Seite ein paar Haltungssystem vorstellen.
Im weiteren Verlauf werde ich zwischen Liebhalterhaltung und zuchtgerechter Haltung unterscheiden.
Eine Zucht hat einen viel höheren Anspruch an Hygiene und Übersichtlichkeit als eine Liebhaberhaltung.
Die wichtigsten Unterschiede finden sie auf der Homepage des DMRM: Zuchthaltung
Weitere Informationen zur Mäusezucht ebenfalls beim DMRM veröffentlicht: Infoecke


Farbmäuse können sehr zahm werden und sich auch gerne kraulen lassen. Wichtig ist, dass man jeden Zähmungsversuch ohne Zwang und mit viel Geduld vornimmt

Bild: Smokey beim Kraulen




LIEBHABERHALTUNG

Es gibt einige gute Liebhaberhaltungsmöglichkeiten für Farbmäuse:

Ein mausgerechter Käfig beginnt ab den Maßen 80x50x40 für 2-4 Mäuse.
Natürlich gilt auch hier: je mehr desto besser - das stellt lediglich das Mindestmaß dar



Der kommerzielle Gitterkäfig:
heutzutage gibt es durchaus einige passabele Käfige für die artgerechte Mäusehaltung im Handel.
Generell sollte man darauf achten, dass die Gitterstäbe nicht weiter als 8mm (besser 6mm) auseinanderstehen, da normale Hamsterdrahtweiten von 1cm kein Hindernis für unsere schlanken Mäuse darstellen.


Der Selbstbau

Aus Holz/Schrank
sicherlich vom Platzangebot her das idealste für die Mäusehaltung. Allerdings sollte man darauf achten, die Holzflächen gut zu versiegeln oder gleich Siebdruckplatten oder Plastik als Baumaterial verwenden. Das Problem bei Holz ist, dass Urin eingesaugt werden kann, was nicht nur ein Bakterienherd ist, sondern auch eine immense Geruchsbelästigung darstellt.
Bei der Versiegelung sollte man darauf achten, keine giftigen Stoffe zu verwenden.
Es gibt z.B. Spielzeuglacke für Kinderspielzeug, die speichelecht sind.

Aus Gitterkäfig - z.B. Hasenkäfigumbau
ebenfalls ideal, wenn man einen ausreichend großen Hasenkäfig mit kleinem Volienrendraht ummantelt.
Meist sind die Kaninchenkäfige in deutlich größerer Ausführung im Handel als spezielle Mäusekäfige. Dahr kann man zumeist recht günstig einen Hasenkäfig zu einem guten Mäusekäfig umbauen. Wichtig ist, dass die richtige Volierendrahtgröße gewählt wird, damit die Mäuse nicht entweichen können.


Das Aquarium
wegend er schlechen Belüftung nur bedingt geeignet. Man sollte auf eine niedrige Höhe des Glasbeckens achten und es sollte ein Gitteraufbau bestehen, so dass die Tiere in besser belüftete Gebiete ausweichen können. So könnte es möglicherweise gehen.
Generell muss ein Aquarium flächenmäßig deutlich größer
(mindestens 30% mehr) bemessen sein, als ein Gitterkäfig, um einen ordentlichen Luftaustausch zu gewährleisten. Besonders das Ansammeln von giftigen Gasen, wie Amoniak und auch Schwefelwasserstoff durch unzureichende Zirkulation machen das Aquarium zu einem potentiell gefährlichen Behältnis.
Wir empfehlen ausdrücklich KEINE Haltung in Aquarien!



Terrarien
Normale Reptilienterrarien sind wegen der unzureichenden Belüftung ungeeigent.
Es besteht allerdings oftmals die Möglichkeit zwischen Schiebetüren ein Drahtgitter einzuklemmen um eine vergrößerte Belüftung zu gewährleisten. Derartige Umbauten sind möglicherweise geeignet.
Seit einiger Zeit werden im Handel Nagerterrarien angeboten. Sofern ausreichende Belüftungsflächen zur Verfügung stehen und die Behälter eine geeignete Größe (s.o.) aufweisen, sind diese Bauten geeignet.
Großer Nachteil: Die Behältnisse sind sehr schwer, was in Anbetracht auf Reinigung und Umstellen berücksichtigt werden sollte! Desweiteren sind die Möglichkeiten der Einrichtung durch die fehlenden Befestigungsmöglichkeiten sehr beschränkt


Dunas
Sind eine Art Plastikquarium. Wird im Handel vielfach für Nager angeboten. Ähnlich problematisch mit der Belüftung wie die Aquarien - nur sind hier aufgrund des Materials deutlich leichter zusätzliche Belüftungen einzubauen. In ausreichender Größe können diese Käfige durchaus geeignet sein, wenn für ausreichende Belüftung gesorgt wird.
Einen großen Vorteil bieten Dunas: Man kann deutlich großzügiger die Einstreuhöhe bemessen als in Gitterkäfigen.



EINRICHTUNG:

Ebene

Als Einrichtung sollte man den Tieren mindestens eine weitere Ebene zur Verfügung stellen um die Grundfläche zu erweitern.

Laufrad
Ein tierschutzgerechtes Laufrad mit einem Durchmesser von mind 25cm sollte auf keinen Fall fehlen! Tierschutzgerecht bedeutet, dass das Laufrad eine geschlossene Lauffläche hat, an einer Seite komplett geschlossen ist und kein Bügel an der Einstiegsseite ist (Schereneffekt).
Es gibt einige geeignete Laufräder im Handel für Goldhamster. Auf grund der Tatsache, dass Mäuse dazu neigen, beim Laufen zu koten und urinieren, empfehlen wir ausschließlich Laufräder aus Kunststoff. Holz wird nach kürzester Zeit so unhygienisch, dass nur noch die Entsorgung hilfebringend ist.
Geeignet wäre z.B. das Laufrad aus Kunststoff von Trixie mit 28cm oder auch das WhodentWheel mit 27cm Durchmesser.
Verwenden Sie keine Laufräder unter 25cm Durchmesser, da die starke Durchbiegung der Wirbelsäule beim Laufen Schmerzen und Schäden verursachen kann! -> tierschutzwidriges Zubehör!

Kletterseile
Da Mäuschen gerne und viel Klettern wollen, dürfen Kletterseile (vorzugsweise aus Sisal) nicht fehlen.

Versteck
Für einen ungestörten Rückzug der Mäuse muss mindestens eine Versteckmöglichkeit zur Verfügung stehen. Es eignen sich dazu sehr gut Häuschen aus Ton oder unbehandeltem Holz.
Alle möglichen Materialien haben Vor- und Nachteile. So ist Ton beispielsweise sehr atumungsaktiv, speichert aber Feuchtigkeit sehr gut. Im Sommer ne tolle Sache weil es einen Kühleffekt hat
Holz isoliert sehr gut Wärme und lässt auch die Feuchtigkeit nicht so gut aus dem Nest entweichen, was wiederum Vor- und Nachteile hat. Wärmeisolation im Winter ne super Sache - im Sommer eher schlechter. Um Feuchtigkeitssammlung zu vermeiden sollte der Eingang groß genug sein.
Generell empfehlen wir ein Häusen OHNE Boden, da sich so weniger Feuchtigkeit sammeln kann. Weitere Versteckmöglichkeiten wie z.B. eine Korkrinde ermöglichen den Mäusen, sich auch mal aus dem Weg zu gehen als Hauptversteck solte jedoch immer ein an 5 Seiten geschlossenes Versteck (offener Boden) mit nur 1-3 Einstiegsöffnungen dienen.




 
 

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